Ich hasse Werbung.

Also irgendwie. Irgendwie aber auch nicht.

Ich meine, es gibt schon coole Werbesports, schöne „Sujets“ und lustige Kamppagnen. Keine Frage.

Aber im wesentlich ist Werbung mir lästig. Ich lege Wert darauf selber zu entscheiden was ich brauche oder nicht.

Oder was ich will und was nicht.

😉

Ausserdem gibt es selten Werbung für die Dinge die  echt Spass machen. Die sind nämlich meistens ohnehin so beliebt, dass man sie nicht gross bewerben muss. 😀

Aber jetzt…jetzt haben „sie“ den sprichwörtlichen Vogel abgeschossen:  „Die“ haben mir mit einer Coverversion eine der besten Nummern von „Queen“ verdorben.

Another one bites the dust“ – läuft jetzt in der Werbung für ein entbehrliches und minderwertiges Billig-Automobil, dessen Hersteller wohl der Meinung sind, dass man mit der Melodie einer britischen Rockband jede Schrottmühle zum Rolls Royce machen kann. :/

Jetzt kriege ich jedesmal einen Schock, wenn die bekannten Akkorde in einem Texteinsatz mit den Worten „Another one drives a…“ münden.

Mittlerweile kann ich nicht mal mehr das Original hören, ohne von meinem Gehirn auch gleich die abgeänderte Werbe-Version vorgesetzt zu bekommen.

Das kotzt mich einfach an.

Ich will das Recht Werbung ignorieren zu können.

Deswegen bleibt in Zukunft der Fernseher bei mir wieder aus.

Zeit für eine Werbe-Unterbrechung im wahrsten Sinn des Wortes. 🙂

Love, Peace & einfach genug,

G. 😎

Schlecht kann einem werden…

Gestern dachte ich noch, nach dem Muster von „SchleFAZ“ könne man ja noch jede Menge andere Abkürzungen bilden, und da ich ja ein schlichtes Gemüt bin, hab ich mich im täglichen Hauptverkehrsheimfahrzeitstau ein bisschen damit beschäftigt. 😉

Also da wäre mal – naheliegenderweise –  „SchleBAZ“ für die „Schlechtesten Bücher Aller Zeiten“ und die „SchleSAZ“ für die „Schlechtesten Serien Aller Zeiten“.

So weit, so einfallslos.

Aber dann wird’s schon schwieriger.  Mit allen Buchstaben geht das ja nicht. Zumindestens geht es nicht glatt von der Zunge….“SchleAAZ“ könnte man z.B. noch als „Schlechteste Animation Aller Zeiten“ reinquetschen, aber es klingt einfach nicht so fetzig wie „SchleFAZ“. o_O

Auch wenn ich mich auf Konsonanten beschränke, komme ich spätestens bei „SchleCAZ“ ins straucheln. Spricht man das  „C“ dann eher als „Z“ aus oder als „K“?

Und was könnte es bedeuten?

„Schlechtester Comic Aller Zeiten“?   „Schlechtester Cunnilingus A. Z.“? :/

Weiter hinten im Alphapet wird’s auch nicht besser.

„SchlePAZ“… steht für …“Schlechtester/s“ … äh … „Photo“? „Politiker“? „Promi“? „Porno“? „Parmesan“? „Penis“? „Popo“? „Prozessverlauf“? „Plakat“? „PR-Kampagne“? „Prokrastinationsversuch“? …

Um es kurz zu machen: Ich hab dann aufgegeben.

Nicht aus einem Mangel an Ideen, sondern ob deren Überfluß.

Allein…die Geister die ich rief… 🙄

Mein Gehirn hört nicht auf aus jeder Konversation alle Begriffe zu auszufiltern, die man dem „Schle*AZ“-Treatment unterziehen könnte:  “ Guten Morgen!“ ( -> „SchleMAZ“…)

„Was machst du am Wochenende?“ ( ->  „SchleWAZ“)

…und so weiter. >:D

Ich denke ihr versteht. 😐

Love, Peace & die Schlechteste Idee Aller Zeiten,

G. 😎

„Schlefaz“

Es gibt Filme, die sind schlecht.

Es gibt auch Filme, die sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. 😉

Und es gibt Filme, die sind sooo schlecht, dass sie ausser schlecht auch noch ganz schlecht sind. o_O

Die Abstufung verläuft natürlich fliessend und von persönlicher Präferenz getragen, aber man kann es ungefähr so definieren:

  1. „Schlecht“:  Ein Film der entweder lieblos oder billig gemacht wurde und dessen Schauspieler die Ausstrahlung von Puppen unter Drogeneinfluss haben.
  2. „So schlecht, dass es schon wieder gut ist“: Ein Film der (meistens unfreiwillig) komisch wirkt, und dessen Mitwirkende es entweder schon beim Dreh gemerkt haben und es dann „over the top“ getrieben haben, oder die trotz aller möglichen Widrigkeiten mit so grosser Begeisterung am Werk waren, dass der Film sich dann als „Kultfilm“ etablieren konnte.
  3. „Schlechter als schlecht/Ganz Übel“:  Das sind die Filme, die es in einem genialen Marketingschachzug derzeit bei „Tele5“ unter dem Titel „Schlechteste Filme Aller Zeiten“ zu sehen gibt:

SchleFAZ

😮

Aufmerksam wurde ich auf die „Schlefaz“-Reihe durch meine Kinder.

Die Mädels stehen derzeit auf trashigen Horror, und haben sich in der letzten Zeit einige Nächte mit „SchleFAZ“ um die Ohren geschlagen.

Da der Ausdruck, bei erstmaligem hören, bei mir Assoziationen mit dem „GröFAZ“ hervorgerufen hat, hab ich mich  – von der Angst erfüllt, gerade mit der politischen Radikalisierung meines Nachwuchses konfrontiert zu sein – dann schlau gemacht, und war sogleich wieder beruhigt:

Schlechte Filme bauen schliesslich keine Bomben… 😉

Jetzt stehe ich nur vor der Frage, ob mich mir denn nun demnächst auch mal einen „SchleFAZ“ antun soll.

Dem vernehmen nach, soll das ja echt lustig sein,  aber ich hab schon so viele „schlechte“ (Stufe 1 & 2, siehe oben) Filme gesehen, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich den Schritt zur dritten Stufe auch tun will.

Immerhin habe ich bisher auch ganz gut ohne Klassiker wie „Sharknado 3“ oder „Robocroc“ gelebt. 🙂

Was meint ihr?

Ist es die Zeit wert, oder sollte ich meine Abend- und Nachtstunden lieber anders vergeuden? :mrgreen:

Love, Peace & searching for kicks,

G. 😎

Leises Surren im Leerlauf

Wenigstens stelle ich mir das vor, während ich hier sitze, und untätig, um nicht zu sagen „sinnentleert“, aus dem Fenster schaue.

Ich stelle mir vor, wie das wohl wäre, wenn Gehirne im Leerlauf ein Geräusch machten.

Ein leises Surren wie ein Lüfter im PC oder weisses Rauschen bei einem Radio ohne eingestellten Sender vielleicht.

Mein Verdacht ist nämlich, dass wir, als die langsam verblödenden Rudeltiere die wir sind, binnen kürzester Zeit alle miteinander fast taub wären, von  all dem Lärm, den die leerlaufenden, gedankenbefreiten Gehirne rund um uns permanent produzieren. o_O

Man braucht bloss in Bus und U-Bahn mal in die Runde zu blicken, und kann es fast schon spüren…grade noch unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, aber stets knapp vor dem erreichen derselben.

Noch schlimmer ist es bei sogenannten „Informationsveranstaltungen“, vor allem solchen die man aus Gründen der Firmenpolitik besuchen MUSS.

Wie zum Beispiel die derzeit recht populären „Ethik“-Trainings, zu denen sich viele Konzerne verpflichtet fühlen, um den Börsenrichtlinien nachzukommen.

Also ob wir nicht selber wüssten was ethisch vertretbar ist und was nicht. 🙄

Es wäre jedenfalls interessant zu sehen was an „Information“ und „Veranstaltungen“ in unserer Gesellschaft so übrig bliebe, wenn wir Desinteresse und Langeweile nicht mehr unter einer Maske der höflichen Anteilnahme verbergen könnten, sondern gezwungen wären WIRKLICH aufmerksam zu sein, und mitzudenken, um das verräterische Lüftergeräusch zu verbergen. 🙂

Würden wir nur mehr interessante Vorträge erleben?

Wären die Hörsääle und Seminarräume der Welt plötzlich leer und nutzlos?

Hätten wir permanente Gehörschutztragepflicht? 😮

Love, Peace & Lärmschutzbeauftragter,

G. 😎

Deswegen bestellt Erdogan den deutschen Botschafter ein?

Unpackbar. o_O

Grade dass er keinen Anschlag auf die NDR-Redaktion anordnet. 🙄

Da sieht man mal wessen Geistes Kind der grossosmanische Führer ist – und die Politiker Europas hofieren diesen Mann, so wie sie einst den alten Adolf hofiert haben –  bis es dann zu spät war was gegen ihn zu tun.

Die Geschichte bewegt sich wiedermal im Kreis…

(Ach ja, und nur damit mir ja keine vergisst, was der Typ von Frauenrechten hält.)

Love, Peace & kein Deal mit der Türkei,

G. 😎