Schlecht kann einem werden…

Gestern dachte ich noch, nach dem Muster von „SchleFAZ“ könne man ja noch jede Menge andere Abkürzungen bilden, und da ich ja ein schlichtes Gemüt bin, hab ich mich im täglichen Hauptverkehrsheimfahrzeitstau ein bisschen damit beschäftigt. 😉

Also da wäre mal – naheliegenderweise –  „SchleBAZ“ für die „Schlechtesten Bücher Aller Zeiten“ und die „SchleSAZ“ für die „Schlechtesten Serien Aller Zeiten“.

So weit, so einfallslos.

Aber dann wird’s schon schwieriger.  Mit allen Buchstaben geht das ja nicht. Zumindestens geht es nicht glatt von der Zunge….“SchleAAZ“ könnte man z.B. noch als „Schlechteste Animation Aller Zeiten“ reinquetschen, aber es klingt einfach nicht so fetzig wie „SchleFAZ“. o_O

Auch wenn ich mich auf Konsonanten beschränke, komme ich spätestens bei „SchleCAZ“ ins straucheln. Spricht man das  „C“ dann eher als „Z“ aus oder als „K“?

Und was könnte es bedeuten?

„Schlechtester Comic Aller Zeiten“?   „Schlechtester Cunnilingus A. Z.“? :/

Weiter hinten im Alphapet wird’s auch nicht besser.

„SchlePAZ“… steht für …“Schlechtester/s“ … äh … „Photo“? „Politiker“? „Promi“? „Porno“? „Parmesan“? „Penis“? „Popo“? „Prozessverlauf“? „Plakat“? „PR-Kampagne“? „Prokrastinationsversuch“? …

Um es kurz zu machen: Ich hab dann aufgegeben.

Nicht aus einem Mangel an Ideen, sondern ob deren Überfluß.

Allein…die Geister die ich rief… 🙄

Mein Gehirn hört nicht auf aus jeder Konversation alle Begriffe zu auszufiltern, die man dem „Schle*AZ“-Treatment unterziehen könnte:  “ Guten Morgen!“ ( -> „SchleMAZ“…)

„Was machst du am Wochenende?“ ( ->  „SchleWAZ“)

…und so weiter. >:D

Ich denke ihr versteht. 😐

Love, Peace & die Schlechteste Idee Aller Zeiten,

G. 😎

„Gang Signs“

In den letzten Jahren haben sich durch die sog. „Sozialen Medien“ die „Gang Signs“, die früher nur den Mitgliedern von Strassenbanden bekannt waren, Weltweit durchgesetzt. 

Da gibt’s jede Menge Handzeichen, von denen jede Geste eine eigene Bedeutung hat, auch wenn diese je nach Bande und/oder Region eine andere sein kann. 

Manche davon sind schon wahre Fingerakrobatikübungen (Fotos aus dem Netz): 

 

Ein Trend der sich mittlerweile sogar in der internationalen Politik fortgesetzt hat: 

(Fotos aus dem Netz)

😮

Allerdings ist mir dann neulichDokumonster sei Dank – etwas aufgefallen: 

Diese Zeichen sind nicht neu. Die gibt’s schon länger… o_O

 

(Fotos aus dem Netz)

Die neuen schauen bloss irgendwie moderner aus, oder wenigstens komplizierter. 😉

Früher war ja alles einfacher. 😐

Aber:  Meint ihr denen war damals bewusst wie bescheuert das aussieht?

(Fotos aus dem Netz)

Ich meine – versteht mich nicht falsch – aber von allen möglichen Handgesten die uns die menschliche Anatomie erlaubt, nahmen die braunen Jungs ausgerechnet die, die mit Abstand am dümmsten aussieht? 😀

Wie doof muss man sich dabei fühlen… 🙄

Dann schon lieber so: 

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(Foto aus dem Netz)

Das ist wenigstens eine Herausforderung… :mrgreen:

Love, Peace & lasst uns die Hände schütteln,

G. 😎

Press This: Weihnachtliches Kinderpiercing

12227189_885383574872006_6199025087558585553_nEs ist uns inzwischen schon zur liebgewonnenen Tradition geworden: unser Weihnachtliches Kinderpiercing! Zum ersten Mal gibt es heuer die Möglichkeit, ihren lieben Kleinen die gerade im Kindergarten so angesagten Tunnel zu schiessen. Auch in den Bereichen Tattoo und Bodymodification hat sich Pastor Reinert wieder einiges an ungewöhnlichen christlichen Motiven und Techniken einfallen lassen! Wir bitten um Spenden in Form von Kuchen!

Quelle: Weihnachtliches Kinderpiercing


 

Ich sag jetzt nix dazu.  😉

Ausser vielleicht:  „Bruahahahahahahahaha!“ *gröhl* *brichtnieder*

Vor allem manche von den Kommentaren zahlen sich echt aus… XD

 

Love, Peace & gelebte Unterhaltung,

G. 😎

 

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie VIII: „Klassiker“ an und für sich.

So kommen wir denn nun zum Abschluss meiner kleinen Blog-Serie über Filmklassiker.

Ich hab zwar nicht alle Genres, Sub-Genres und Unterkategorien abgedeckt, aber schliesslich ist das hier ja nicht die “Oscar”-Verleihung (45 Kategorien) sondern mein Blog, und hier hab ich das sagen – Basta. 😉

Ausserdem wird mir das Thema schön langsam zu eintönig. 🙂

Bevor ich aber den Schlusspunkt unter dieses Thema setzte, möchte ich noch einen Punkt abhandeln, der zwar in den letzten Tagen immer wieder erwähnt, aber nie erklärt wurde:

Lektion 8: Woran erkenne ich eigentlich einen “Klassiker”?

1) Der [Regisseur / Produzent / Hauptdarsteller] heisst [Alfred Hitchcock / Billy Wilder / Sergio Leone / John Ford / Cecil B. DeMille / Samuel Goldwyn / Walt Disney / James Stewart / John Wayne / Errol Flynn / Doris Day / Rita Hayworth / Julie Andrews / Humphrey Bogart / u.v.m.] (und natürlich nicht zu vergessen – Margaret Rutherford 😎 .

10.000 Statisten und 100 Elefanten sind auch ein guter Hinweis… 😉

2) Der Film ist vor 1970 entstanden. (Es gibt zwar auch “Klassiker” die danach entstanden sind, vor allem im Bereich des Pornofilms, aber grundsätzlich haben “Klassiker” alt zu sein. Am besten noch Schwarzweiss.) 🙄

3) Monty Python hat einen Sketch darüber gemacht. :mrgreen:

4) Mel Brooks hat eine Parodie darauf gedreht. 🙂

5) Es IST ein “Mel Brooks”- oder “Monty Python”-Film. 😀

6) Ich hab einen Blogeintrag drüber geschrieben… o_O

7) Er endet mit einem Kaninchen das in eine Karotte beisst : “That’s All, Folks!”

Love, Peace & “Cut!”,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 07.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie VII: „Kriminalfilme“

Es war immer einer der Höhepunkte meiner Kindheit, wenn im Vor- oder Nachmittagsprogramm (in Zeiten der “schweren” *hust* Erkrankung, oder in den Ferien – bei Schlechtwetter) ein “klassischer” Krimi angekündigt wurde. 😉

Bis heute habe ich eine Schwäche für Verbrechen und deren Aufklärung, die ich eigentlich nur durch die frühkindliche Prägung durch Miss Marple, Maigret und Konsorten erklären kann. 🙂
(Ausserdem ist Dame Margaret Rutherford einfach cool. 😎 )

Daher nehmen wir für heute eines der beliebtesten Genres des Filmes ins metaphorische Verhör, und fragen:

Lektion 7: Woran erkenne ich einen klassischen Kriminalfilm?

1) Es gibt im Krimi keine Helden. Nur Detektive, Komissare, Inspektoren und neugierige ältere Damen. o_O

2) Der/die [Detektiv / Kommissar / Inspektor / neugierige Dame] sieht immer irgendwie ungebügelt und verknittert aus. Mit Ausnahme von Peter Ustinov, dessen Leibesfülle (zur damaligen Zeit) wohl eine vernünftige Faltenbildung verhindert hat.
Abgesehen von ihm, waren sie alle vom Typ “Dackelfalte”. Egal ob Jean Gabin, Jean Marais, Lino Ventura, David Niven, Humphrey Bogart, Peter Falk oder Margaret Rutherford.
Sogar “Blacky” Fuchsberger sieht als Inspektor Higgins (in “Der Hexer”) – für sein damaliges Alter – ALT aus. 😉
(Margaret Rutherford ist aber trotz Falten cool. 😎 )

3) Diebe sind “Gauner” und damit liebenswert. Machmal kommen sie dafür sogar mit der Beute davon.

4) Mörder dagegen werden immer erwischt. Wenn schon nicht vom “Gesetz”, dann zumindesten von der göttlichen Gerechtigkeit in Form einer Giftschlange (mit der der Mord auch begangen wurde) oder durch den Sturz von der selben Klippe, die auch seine Opfer das Leben gekostet hat. 🙂

5) Der Mörder ist niemals der den das Publikum verdächtigt, sondern – im Gegensatz zum gängigen “Butler-Klischee” – meistens der/die Ehemann/-frau – oder ein (manchmal falscher) Arzt. 😐
Die Entlarvung gelingt allerdings nur nachdem zumindestens EIN zweiter Mord passiert (oder knapp missglückt) ist UND weil der Mörder einen mikroskopisch kleinen Fehler in seiner ansonsten perfekten Planung gemacht hat. (Zum Beispiel hat er vergessen, die Abweichung der Zugsfahrpläne wegen der ungewöhnlich hohen Aussentemperaturen und die dadurch bedingte Ungenauigkeit der Bahnhofsuhr in Wolverhampton zu berücksichtgen. Was aber der coolen M. Rutherford nicht entgeht!) 🙄

6) Morde passieren – je nach Herkunftsland des Filmes – immer in bestimmten Regionen:
In Frankreich ist das entweder Südfrankreich (in der Gegend um Nizza) oder an der Küste der Bretange, in Amerika ist es ein einsames Holzhaus am Stadtrand oder eine finstere Sackgasse in Chicago, in England grundsätzlich in einem Herrenhaus – das sich entweder im Hochmoor oder an der Steilküste befindet. Ausserhalb dieser Bereiche ist das Leben relativ sicher, sofern man sich von den Ländern des ehemaligen “British Empire” fernhält. Hier sind vor allem Ägypten und Indien gefragte Mordschauplätze. 😮

7) So es sich um einen “Gaunerfilm” handelt – d.h. es wird geraubt, aber nicht gemordet (oder nur ein bisschen) – wird immer die neueste und unüberwindliche [Alarmanlage / Sicherheitsvorkehrung / Bewachung] beschrieben die man sich damals vorstellen konnte. Und immer findet sich – rein zufällig – der einzige Mensch auf Gottes Erdboden der diese Anlage umgehen/entschärfen kann in unmittelbarer Nähe, und ist auch sofort bereit seinen einwandfreien Leumund über Bord zu werfen, um bei dem Einbruch dabei zu sein. 😎

8) In jedem Krimi kommt irgendwann ein Punkt an dem der/die/das [Mörder / Einbrecher / Opfer] BEINAHE [erwischt wird / mordet / entkommt].
Man erkennt diese Szene traditioneller Weise daran, daß anfangs nur die Füsse einer Person zu sehen sind, die durch eine/n verlassene/n [Korridor / Gasse / Haus / Schloss / Park] gehen, und dann plötzlich anhalten.
Die Musik [hört auf / schwillt an], die Kamera fährt an der Figur entlang nach oben, und enthüllt [den Mörder / das Opfer / einen Wachmann] der/das gerade [sich umsieht / sich umsieht / 20cm neben dem Kopf des Einbrechers steht und ihn trotzdem nicht sieht]. 😐
Hier folgt dann meist ein Schnitt auf die coole M.Rutherford 😎 /den/die Detektiv/in, und die Musik spielt weiter.

9) Jede/r Verdächtige in einem klassischen Krimi hat zumindestens EIN dunkles Geheimnis in seiner/ihrer Vergangenheit. Dieses finstere Geheimnis – egal ob es sich um sonntäglichen Zeitungsdiebstahl oder Massenvergewaltigungen in einem Mädchenpensionat handelt – hat keinerlei Bezug zur eigentlichen Handlung, wird aber vom Regisseur zur Rechtfertigung der o.a. Verdächtigen verwendet, wenn sie vom Detektiv bei einer Lüge ertappt werden, die es so aussehen lässt als wären sie TATSÄCHLICH der Täter. Nur die Genialität und der kriminalistische Spürsinn des Detektivs verhindern hier ein Fehlurteil.
Schliesslich geht es hier um einen Mord, und nicht um (längst verjährte) Massenvergewaltigungen.
Das Schwein wird schon seine gerechte Strafe (gem. o.a. Pkt.4) erhalten. 😛

10) Komissar Maigret irrt sich nie. Sherlock Holmes irrt sich nie. Hercule Poirot irrt sich nie. Columbo irrt sich nie, genausowenig Philip Marlowe. Kein Inspektor von Scotland Yard hat je einen Irrtum begangen. Auch Miss Marple liegt nie falsch. Alle haben sie recht.
Ausser (Chef-)Inspektor Closeau…. 😉 … der hat Glück.

Love, Peace & Margaret Rutherford forever 😎 ,

G. 😉

Mein Originaleintrag: 04.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie VI:

Also gleich mal vorneweg: Horrorfilme haben immer eine gewisse Abschreckung auf mich ausgeübt.
Allerdings nicht im “bluttriefenden, eingeweidezerfetzend-angenehmen Schauer erzeugenden” Sinn. :/

Die die ich gesehen habe, waren alle unter dem Vorzeichen “Den MUSST DU dir anschauen” von irgendwelchen Freunden aufgedrängt. 🙄
Meine Begeisterung hielt sich bislang immer in Grenzen.

Ich fand die einfach alle miteinander zu blöd.(Die Filme, nicht die Freunde !)
Sowohl vom Plot, als auch den handelnden Personen aus gesehen war da nicht wirklich “der Bringer” dabei. 😦

Und wenn ich schon etwas Sinnentleertes sehen will, dann schau ich mir – nach einem dicken Tütchen – doch eher die alten “Cheech & Chong” Filme an.
Da erwarte ich wenigstens keinen Sinn und Verstand. 😉

Erwartet euch demnach für den heutigen Eintrag nicht zu viel. :yes:

Nachdem ich das losgeworden bin: “Film ab!”:

Lektion 6: Woran erkenne ich einen klassischen Horrorfilm?

1) Jeder Mann (Junge) der innerhalb der ersten 15 Filmminuten aussieht als könnte er ein Held sein, ist ein Opfer. 🙄

2) Jede Frau ist ein Opfer, ausser es handelt sich um Jodie Foster. Die Aufgabe der Frauen besteht im Film darin möglichst oft & laut zu schreien. (Darin ähnelt der Horror- dem Pornofilm – nur mit weniger Text beim schreien. 😀 ) 🙄

3) Der Bösewicht ist in den seltensten Fällen der den alle dafür halten. Ausser es ist Anthony Perkins. 🙄

4) Jeder vorkommende [Sheriff / Polizeichef / Agent / Bischof / Exorzist] glaubt natütlich zuerst nicht an den [übernatürlichen / wahnsinnigen / wiederauferstandenen / untoten / kannibalistischen / vampiristischen] [Zombie / Killer / Versicherungsvertreter / Dämon / Vampir / Linkswixer], sondern hält das ganze für eine Verschwörung der (meist jugendlichen) Opfer. Aus diesem Grund wird so ein [übernatürlicher / wahnsinniger / wiederauferstandener / untoter / kannibalistischer / vampiristischer] [Zombie / Killer / Versicherungsvertreter / Dämon / Vampir / Linkswixer] NIEMALS von einem [Sheriff / Polizeichef / Agent / Bischof / Exorzist] zur Strecke gebracht, sondern IMMER vom letzten Überlebenden der Opfergruppe ( Jodie Foster excludiert.). Auch wenn dies der/die unwahrscheinlichste, weil querschnittgelähmte und fast blinde Lobotomiepatient, der Runde ist. 🙄

5) Wenn ein Verdächtiger gemeinsam mit seiner Mutter in deren Haushalt lebt, dann ist er zu 99,83% der Täter. Wenn die Mutter noch am Leben ist, reduziert sich diese Quote auf 50%.:roll:

6) In solchen Filmen ist es auch völlig unverdächtig und absolut normal, wenn in einer ansonsten gut gepflegten Nachbarschaft, mit netten kleinen Häusern und gemähtem Rasen, EIN Haus steht, das aussieht als wäre es aus dem 30-jährigen Krieg übriggeblieben. Ihr wisst schon… eines von der Sorte bei denen sogar die Gartenzwerge Reisszähne haben.
Noch dazu wenn der einzige Bewohner dieses Hauses im Hinterhof mit der Kettensäge alles mögliche “zum Einheizen” zerkleinert, obwohl alle anderen in der Gegend schon längst auf Erdgas umgestiegen sind. 🙄

7) Vampire sind übermenschlich stark. Unglaublich schnell. Sie können fliegen und Menschen telepathisch beeinflussen.
Und trotzdem sind sie so unglaublich doof ihren Sarg, in dem sie tagsüber völlig hilflos herumliegen, dort zu verstecken, wo ein/e durchschnittliche/r 12-jährige mit einem Holzpflock und einem Hammer einfach so reinspazieren kann, anstatt sich unter einer tonnenschweren Marmorplatte im Keller des British Museum oder auf der Spitze des [Kilimandscharo / Mt.Everest / Eifelturms /World Trade Centers Chrysler Buildings] zu verstecken. 🙄

8) Mutierte [Piranhas / Bienen / Katzen / Spinnen / Schlangen / Hunde / Menschen / Haie / Seebarsche] sind immer absolut tödlich. Noch NIE ist es in der Geschichte der Menscheheit zu einer Mutation gekommen, die den Tieren z.b. die Giftdrüsen abfaulen oder den Arsch zuwachsen lässt.
Nein, es muss immer gleich ein Monster draus werden. 🙄

9) Wenn ein [Bösewicht / Monster / mutiertes Tier] tot (?) auf dem Boden liegt, denkt keiner der Überlebenden (falls es mehr als einer ist) daran, daß sich der Bastard unter Umständen verstellen könnte. o_O
Erst wenn er/es sich noch (zumindestens) einmal aufgerappelt hat und noch jemanden tötet (töten will), bemerken es alle, und geraten (wieder einmal) in Panik.
Man sollte doch annehmen, daß nach all den Jahrzehnten des Horrorfilmes irgendein Regisseur mal auf diesen ÖÖÖÖÖÖÖDEN Trick verzichtet, und seinen Helden (bzw. Ms. Foster) in die am Boden liegende Figur SOFORT nach dem Fall noch ein ganzens Magazin reinballern lässt – nur um sicher zu gehen. 🙄

10) Wir lernen daraus:
Wenn ihr einen Jungen auf einem Banjo spielen hört: Schnell weg! :mrgreen:
Wenn ihr einen Bösewicht erledigt habt, schneidet ihm SOFORT den Kopf ab. Nicht erst in 5 Minuten – dann kann alles zu spät sein. 🙂
Wenn jemand mit seiner 1963 verstorbenen Mutter spricht, dann sollte man sich nicht bei ihm einquartieren. 😉
und: “Der Affe auf dem Dach ist oft besser als das Flugzeug in der Hand.” :mrgreen:

Ach ja – und : Zombies sind Doof! 😛
So, jetzt ist es raus !

Love, Peace & nun zu etwas völlig anderem,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 03.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie V: „Historienfilme / Monumentalfilme“

Heute kommen wir zu einem Genre, das wie kein Anderes in der Geschichte filmischen Schaffens, den Gedanken an “grosses Kino” heraufbeschwört.

Die grossen Jahre der römischen “Cinecittà” sind genau so unsterblich damit verbunden, wie die grossen & mächtigen Studios Hollywoods.

Grosse Namen wurden dafür aufgeboten, und von Charlton bis Heston wurden alle grossen Stars dafür verbraten.

Vielleicht spricht der Volksmund ja deswegen von “Monumentalschinken“. 😉

Stellen wir also auch heute wieder die – mittlerweile schon traditionelle – Frage:

Lektion 5: Woran erkenne ich einen monumentalen Historienfilm?
(manchmal auch “-epos” genannt)

1) Der Held sieht aus wie aus Stein gemeisselt, ist grösstenteils nackt und mit engsitzenden Lederstreifen dekoriert. Ausserdem glänzt er in jeder Szene als würde er :
a) Nach jeder Szene frisch eingeölt.
b) Schwitzen wie Teresa Orlowski nach einem 12-Stündigen Gangbang.
oder
c) In jeder Drehpause von Leder&Muskel-Groupies vollgesabbert.

2) Der Bösewicht ist ein übergewichtiger Schwachkopf in einem Leintuch (“Toga”). 🙄

3) Frauen kommen nicht vor. Ausser vielleicht als Sklavin, Priesterin oder Kaiserin. Damals – in der Antike – waren die Männer noch unter sich. Das kann euch jeder Student des klassischen (bzw. “griechischen” *hrhrhr*) Altertums bestätigen. 😉

4) Zu Beginn des Filmes ist der Held meist in einer [Mine / Galeere / Pumpanlage / Laufrad / ausweglosen Situation] angekettet.
Er stolpert in einem Fluss aus Blut, Schweiss und Tränen durch seine [Gefangenschaft / Unterdrückung / Leidensgeschichte / Leben], bis er eines Tages durch irgendeinen Auslöser in einer gewaltigen Anstrengung seine Fesseln sprengt (wenn möglich auch gleich seine mitleidenden Freunde befreit) seine Bewacher tötet, und sich – alleine oder mit besagten Mitleidenden – daran macht, seine [Unterdrücker / Peiniger / Vorgesetzten / Herrscher / die Römer] in einem See aus Blut, Tränen und Schweiss zu ertränken.
Zu diesem Zweck startet er ein/e [Sklavenrevolte / Volkserhebung / Wahlkampfdebatte / Räuberlager].
Von dort aus wird er dann im Laufe des Filmes unter Mithilfe von viel Schweiss, Tränen und Blut seinen Feldzug gegen das Böse führen, bis dann doch das Gute (und Charlton Heston) triumphieren. o_O

5) Die handelnden Männer lassen in so einem Film niemals eine Chance aus sich ihrer männlichen Zuneigung zu versichern.
Nur ein Käfig voller Narren ist schwuler.;)
Sie umarmen sich, küssen sich, schlagen sich gegenseitig auf den Oberarm, und schwören sich ewige Treue.
Lediglich der keusche Hollywood-Kodex bewahrt uns davor ansehen zu müssendürfen wie [Spartacus / Maximus / Judah Ben Hur / Brian / Beowulf] und seine Jungs sich gegenseitig die Zunge in den Hals stecken, oder ihre eingeölten Körper an- und ineinander reiben.
Gott weiss sie hätten es gewollt! Seht ihnen bloss mal zu. 😐

6) Weiters gibt kein Mann dem anderen jemals “nur die Hand”. Nein, es wird immer ein besonders “männlicher” Handschlag verwendet, der darin besteht, daß sie sich gegenseitig jeweils mit der rechten Hand am rechten Unterarm packen, ihre Handgelenke gegeneinander drücken (wohl um mit dem vielen Schweiss, den Tränen und dem Blut Duftmarken zu setzen) und während sie die rechte Schulter aneinander drücken, mit der freien LINKEN Hand auf den Rücken des anderen einzuprügeln.

7) Es ist kein Historienepos wenn der Film nicht mindestens 3,5 Stunden dauert und nicht mindestens 10.000 Statisten dafür benötigt wurden.
Besser sind 4 Stunden und 20.000 Statisten.
Und um ganz sicher zu gehen, sollte mindestens die Hälfte davon einen grausamen, blutigen Tod auf dem Schlachtfeld oder in der Arena sterben. 8) Apropos Arena: Der Höhepunkt eines solchen Filmes hat in einem [Circus / Kolosseum / Arena / Hügel / Meer / Festung] als [Zweikampf / Wagenrennen / Seeschlacht / Verzweifelte Abwehrschlacht / Kreuzigung] stattzufinden. 🙂

9) In der gesamten Historie der Menschheit gab es keinen einzigen [Kaiser / Herrscher / Despoten / Hohepriester / Heerführer] der nicht zumindestens
a) verblödet oder
b) grössenwahnsinnig oder
c) hinterhältig oder
d) schwach oder
e) korrupt oder
f) ungläubig oder
g) dekadent oder
h) alles zusammen
war. 😮

10) Wenn Männer (oder Charlton Heston) vor der Wahl stehen (a) lang und ruhig oder (b) kurz und blutig zu leben, dann werden sie sich niemals für (a) entscheiden. Ausser der Weg nach (a) führt über einen Ozean aus Tränen, Blut und Schweiss. Und möglichst viele ölige Männer in knappen Ledercorsagen. 😛

und ausnahmsweise – schliesslich haben die Filme ja auch alle überlänge:

11) Wir stellen nach spätestens 2 Stunden – mitten im Film – fest: Charlton Heston ist der Ron Jeremy des Monumentalfilms. 😎
Kein anderer “hat” mehr, öfter, länger oder mit mehr Statisten als er… :mrgreen:

Love, Peace & Ausdauer,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 02.09.2009/auf blog.de