D & D

Spielt(e) von euch schon mal jemand „D & D“ oder eines der vielen, vielen Derivate?

Die Idee ist nämlich – zum wiederholten male – aufgetaucht eine Gruppe zu starten.

Und zwar „Family Style„…

Also meine Kinder, deren Freunde, und ich.

Generationenübergreifend.

Wobei wir drei die Newbies sind, und die beiden Beleger und deren DM schon Spielerfahrung haben.

Zielsetzung ist einen monatlichen Gemeinschaftsabend zu haben, an dem wir uns sehen, auch wenn wir sonst schon ziemlich getrennt durch die Welt ziehen.

Sollten alle sprichwörtlichen Stricke reissen, könnte man das ganze sogar als Gruppenchat über’s Internet spielen, falls die Anreisewege zu weit sind.

Und da kommt uns soetwas ganz recht, da wir alle schon immer mal ein „echtes“ Adventure-Game spielen wollten. PC-Erfahrung haben wir ja schon einige. 🙄

Ich sehe es als Chance eine kleine Gemeinsamkeit zu finden, abgesehen von gelegentlichen Konzertbesuchen, bei der wir uns sehen und unterhalten können ohne dabei über Lebensrealitäten reden oder auch nur nachdenken zu müssen.

Abgesehen davon sind wir natürlich auch Vollblut-Nerds.  😉

Was mich wieder zu meiner obigen Frage bringt…

Gibt’s hier jemanden der Nerd/-in genug ist mir einige Tipps zu geben welche (klassischen?) Anfängerfehler evtl. zu vermeiden sind?

Kommentiert, oder kontaktiert mich einfach…. 😀

Als Regelwerk haben wir uns übrigens, auf Anraten des DM, für Pathfinder entschieden. Und der sollte ja eigentlich wissen was er tut.

Love, Peace & Würfelglück,

G. 😎

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Den ganzen Scheiss ertränken?

Es heisst ja immer „Sorgen können schwimmen.“, weshalb es grundsätzlich immer abgeraten wird im Alkohol seine mentale Zuflucht zu suchen.

Stimmt.

Es hilft nicht.

Aber es verschafft einem manchmal eine dringend benötigte Pause.

Die Sache ist nämlich die, dass Sorgen (und Trauer) gar nicht wirklich schwimmen können. Also bei mir zumindest. 😉

Im Gegenteil. Das Zeug säuft nach dem ersten Schluck ab wie ein Schuldner der Mafia mit Betonstiefeln. Die Stimmung steigt, die Party geht ab, das Gedächtnis ist ruhiggestellt.

Das Problem kommt dann erst am nächsten Tag.

Da stellt man nämlich dann fest, dass die kleinen Biester nicht, wie im ersten Überschwang angenommen, stillschweigend abgesoffen sind, sondern am Grund deiner alkoholumspülten Seele angefangen haben zu faulen, um dann – am Morgen – wie aufgeblähte, halbverweste Kadaver nach einer Überschwemmung, am Rande deiner Wahrnehmung aufpoppen wie Luftblasen in einem Sumpf, und dort üblen Geruch verbreiten. 🙄

Da hat man dann, ausser dem zu erwartenden Kater, auch noch eine Ladung geistige Bürgersteigpizza mit einem Nachschlag an Selbstvorwürfen.

Also nicht empfehlenswert.

Trotzdem kommt es fallweise vor.

Die menschliche Lernfähigkeit lässt da eindeutig zu wünschen über. 🙄

Warum ist man bloss manchmal so blöd?

Sind 5 Stunden geistige Pause von dem Scheiss in unserem Leben das wirklich wert?

Eher nicht.

Love, Peace & dann schon lieber kiffen,

G. 😎

Bloody Monday

Ja, ich weiss es ist Dienstag. 😉

Aber gestern war zu viel los um auch nur an einen Eintrag zu denken.

Mein Job ist ja leider – und auch gottseidank – in den letzten  Jahren im Wesentlichen unverändert geblieben.  Stabilität war das was ich psychisch brauchte.

Ja, der Firmenname hat sich mal wieder, dank einer Fusionierung, geändert, aber die handelnden Personen und die Tätigkeit sind im Grossen und Ganzen gleich geblieben.

Mit kleinen Ausnahmen.

Aufgrund der erwähnten Übernahme hab ich einen neuen Chef gekriegt, der ursprünglich aus dem Vertrieb zugewandert ist (ich bin ja seit anbeginn der Zeit im Service) und dessen Tätigkeitsbeschreibung sich in seiner Herkunftsfirma (prä-fusional) in weiten Teilen mit meiner bisherigen überschnitt.

D.h. wir haben als ehemalige Konkurrenten teilweise den selben Kundenkreis und die selben Kontakte, und müssen jetzt kooperieren.

Der Unterschied ist….ich mache das seit 25 Jahren, er ist erst vor relativ kurzer Zeit von der Kunden- zur Lieferantenseite gewechselt, und glaubt er hätte den Job erfunden. 🙄

Und auch wenn neue Besen angeblich gut kehren, wissen die Alten wenigstens wo der Dreck liegt. 😀

Es kam also zur Machtprobe.

Einer muss den Chef raushängen lassen um sich selbst zu bestätigen, und der andere ist ein bösartiger kleiner Zyniker, der zum Frühstück Branchenfrischlinge verspeist …

Es ging also zur Sache.

Nicht gestern, nein, das zog sich schon über einige Monate.

Aber dann wurde der Frischling recht überraschend aus seiner Position abgezogen. 😯

Keine Ahnung wieso.

Ehrlich. 🙂

Aber die Kunden müssen ja trotzdem betreut werden.

Wenn dann noch ein weiterer Kollege in Urlaub ist, bleibt halt keine Zeit mehr zum bloggen.

Love, Peace & ganz einfach,

G. 😎

Wacken war … (1)

…wie Woodstock.

Irgendwie.

Wie berichtet haben mich die Jungtiere ja dieses Jahr zum „Wacken Open Air“ mitgenommen.

Völlig zurecht. Immerhin haben sie ja ihre musikalischen Neigungen ihrem Elternhaus zu verdanken. 😉

Und es war geil. 😀

Aber sowas von.

75.000 zahlende Besucher & 10.000 „andere“ – also 85.000 Menschen für 5 Tage auf (relativ) engstem Raum.

Fazit:  9 Anzeigen wegen Körperverletzung (Quelle: Polizeibericht).

NEUN! 😯

Das schafft jedes provinzielle Feuerwehrfest mit einigen alkoholisierten Jungbauern in den ersten 4 Stunden nach dem Anstich!

Metal Fans sind definitiv die besten – und die friedlichsten.

Ich habe in meinem Leben bisher nur selten wirklich SO schöne „Good Vibrations“ gespürt wie in Wacken – und noch nie in diesem Ausmaß.

In dieser (beinahe) Woche hatte ich viele Gespräche, mit Menschen beiderlei Geschlechts, aus der ganzen Welt, quer durch alle Altersklassen, in den unterschiedlichsten Sprachen, und nicht ein/e Einzige/r war dabei, der in irgendeiner Form unfreundlich, genervt, gestresst oder abweisend gewesen wäre.

Ein Gefühl wie bei einem Familientreffen OHNE die nervige Erbtante.

Eine Hochzeit ohne besoffenen Trauzeugen.

Ein Weihnachtsessen ohne Streit. 😉

Und der Gipfel war dann noch, als ich beim „Nightwish“ Konzert – erwartungsgemäss – nervlich zusammengebrochen bin, da es sich um eine von Mrs. G.’s Lieblingsbands handelte, wurde ich von völlig fremden Leuten getröstet, umarmt und gedrückt.

Dieses besonders nette (Ehe?)Paar hat mich dann noch quasi durch das Konzert „begleitet“.  Ich weiss nicht wie sie heissen, und wir werden uns vermutlich nie wieder sehen, aber gerade deswegen hat diese freund(schaft)liche Zuneigung aus heiterem Himmel den alten Zyniker in mir schwerstens in seinem Weltbild erschüttert.

Das ich sowas erleben durfte trieb – und treibt – mir förmlich das Wasser in die Augen.

Metalheads for the Win!

Love, Peace & Heavy Metal Woodstock,

G. 😎

 

PS:  …und ja, wir haben schon unsere Tickets für 2019. War klar.

 

Von 0 auf 100

Die Gegenbewegung.

Und damit ist tatsächlich Bewegung im eigentlichen Sinne gemeint. 😯

Irgendwo müssen ja meine überschüssigen Energien hin.

Der alte „No Sports!“ – G. hat ausgedient. Zumindestens vorerst. Ich habe während der letzten beiden Jahre einiges an Gewicht verloren.

Anfänglich klarerweise aus nervlichen Gründen, danach dann bewusst.

Vielleicht wollte ich ihrem Tod damit irgendwie einen Sinn geben, vielleicht war es auch nur Selbsterhaltungstrieb zum Wohle unserer Kinder. Ich kann es wirklich nicht sagen.

Jedenfalls hab ich letzten Juli festgestellt, dass mir meine Jeans nicht mehr passen, und die Löcher an den Gürteln auch ausgehen. Nach einem kurzen Schritt auf die Waage war dann klar – ich werde immer weniger.

Dann hab ich die Gelegenheit ergriffen und einen Plan erstellt, um dem ganze eine Richtung zu geben und den Effekt gleich weiter zu nutzen …

Seither habe ich im Schnitt pro Monat einen halben Kilo dauerhaft an Gewicht verloren und gleich auch einiges an Muskelmasse zugelegt.

Natürlich pendelt das tägliche Gewicht, abhängig von Flüssigkeitspegel, Nahrungszufuhr und Stuhlgang immer ein wenig, aber die Jeansgrössen sprechen eine klare Sprache: Von (ursprünglichen)  38/32 inch bin ich runter auf 33/32.

Und ich bewege mindestens 2 mal wöchentlich einige Gewichte. Manchmal öfter. Kommt drauf an wie notwendig ich es grade habe…

…mich auszupowern. 😉

Körperlich fühle ich mich grossartig.

Vielleicht hilft das ja auch meiner Psyche ein wenig.

Hoffe ich.

„In einem gesunden Köper….“

Mal sehen.

Love, Peace & hulking out,

G. 😎

Trauer verbindet

Ein weiterer Effekt von Mrs.G.’s ableben ist die Nähe, die sich dadurch innerhalb der Familie ergeben hat.

Ich habe dadurch sowohl den Frieden mit meiner Mutter, der alten G., als auch mit meinen Schwestern gefunden.

Die, teilweise jahrzehntealten, Kriegsbeile wurden gleich in Grosshandelsmengen begraben, und zwar nicht nur zwischen mir und den Damen, sondern auch untereinander.  Wir haben alle daraus was gelernt… 🙄

Manchmal muss man anscheinend vom Leben einfach mal mit dem grossen Hammer massiert werden, damit das Hirn wieder zurückgesetzt wird und neue Lernfähigkeit entsteht.

Mit dem eigenen Nachwuchs war der Effekt nicht so dramatisch, aber wir hatten ja von Haus aus schon ein gutes Verhältnis zueinander. Da hat der Tod der Mutter bei den Mädels hauptsächlich ein sanfteres Verhalten gegenüber den (gefühlten) Fehlleistungen des Herrn Papa verursacht.

Sie sehen jetzt eher drüber hinweg, wenn ich mal nicht ganz bei der Sache bin, etwas vergesse oder überhaupt emotional neben der Spur laufe. 😉

Ich selber war sowieso immer ein Affenvater… so gesehen hat sich meinerseits nicht viel verschoben.

Wir haben lediglich beschlossen auch künftig gelegentlich mal was miteinander zu unternehmen.

Zumindestens einmal im Jahr ein paar Tage Gemeinsamkeit zu leben.

Und da meinen Kindern ja anscheinend nichts mehr peinlich ist, nicht mal ich, haben sie mich im August gleich mal auf 5 Tage „Familienurlaub“ mitgenommen.

Nach Wacken. 😯

Aber dazu ein andermal mehr.

Love, Peace & Heavy Metal Dad,

G. 😎

Die Kehrseite…

Nein, nicht mein Arsch. 😉

Die Kehrseite des plötzlichen Alleineseins.

Kleine Dinge die man eigentlich schon selbstverständlich gefunden hat, sind plötzlich nicht mehr so.

Zum Beispiel bin ich jetzt, wenn auch unfreiwillig und ungewollt, wieder Alleinherrscher über meinen Terminkalender.

Es hat mich zwar Monate gekostet mich daran zu gewöhnen, aber ich kann mir plötzlich wieder Termine ausmachen wie ein Teenager. Ohne auf irgendwas oder -wen Rücksicht nehmen zu müssen.

Die Kinder sind alt – und mobil – genug, und sonst wartet ja niemand auf mich.

Spontanes Fortgehen nach der Arbeit?  Kein Problem!

Kurzfristiges Date mit einer alten Freundin? Klar doch!

Schnelles Bier mit meiner Schwester?

Besser als Daheim zu sitzen ist das noch allemal! 😉

Ich weiss es ist nur eine sehr, sehr kleine Sache, diese Freiheit, aber man nimmt in dieser Situation jede noch so kleine „positive“ Seite mit Handkuss.

Wenn ich mich nicht an solchem Kleinkram tagtäglich aufrichten würde, wär ich schon längst in der Depression versunken.

Love, Peace & The Little Things,

G.

The Final Turtle

Wie im letzten Eintrag erwähnt, waren die Kinder recht kreativ, und sind mit dem Vorschlag eines Memorial-Tattoos gekommen.

Die graphisch begabte Ältere hat ein Design entworfen, das die Mädels sich auf den inneren Knöchel tätowieren liessen:

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Eine Schildkröte mit „Celtic Knots“ auf dem Panzer –  auch und vor allem als Hommage an Mrs.G.’s Tätigkeit als Gold- und Silberschmied…

Das Problem kam dann allerdings als ich an der Reihe war.

Ich wollte es auf der Brust, am Herzen.

Und der Tattoo-Artist hat nur gemeint, dass meine Brust für dieses zarte, 6cm-Motiv einfach zu breit sei.

Der Vergleich von „Chiquita-Sticker auf einer Plakatwand“ wurde dafür bemüht. 😉

Also hat er sich mit meiner Grossen hingesetzt und eine gute Stunde lang ihren Enwurf überarbeitet, um grössere Flächendeckung zu erreichen.

Das hat er dann auch geschafft.

Volle Herzensabdeckung….

Family Style.

Sogar incl. „Celtic Knots“:

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Love, Peace & Turtles All The Way,

G.

Trauerarbeit

Das Wort hab ich in den letzten Monaten oft gehört.

Dabei hab ich es nie so empfunden.

Trauer ist für mich keine Arbeit, die passiert von selber.

Immer und immer wieder.

Man lernt nur irgendwie damit umzugehen.

Immer und immer wieder.

Meine Kinder und ich haben da teilweise völlig unterschiedliche Strategien entwickelt, und teilweise sind wir überraschend vollsynchron.

So zum Beispiel bei unserem „Memorial“ Tattoo… 😉

Ich habe ja hier, über die Jahre, schon gelegentlich erwähnt, dass unser „Wappentier“ die Schildkröte war – und ist.  Mrs.G. hatte da schon eine ansehnliche Sammlung, angefangen von Stofftieren bis hin zu Swarovski-Tieren.

Also haben wir uns alle 3 eine Schildkröte stechen lassen.

Family Style.

Love, Peace & under the skin,

G.

Tot.

Am 4. April 2016 habe ich den letzten Eintrag hier geschieben.

Am 8. April kam Mrs.G. „zur Abklärung“ ins Krankenhaus, weil bei einer „Routineuntersuchung“ festgestellt wurde, dass sie Wasser im Herzbeutel hat.

Drei Wochen später stand die Diagnose fest: Krebs.

Lungenkrebs.

Stufe IV.

Bei einer lebenslangen Nichtraucherin.

Sie hat es dann, dank guter Behandlung und toller Ärzte noch ein Jahr geschafft.

Die Prognose war gut.

Dann, im April 2017 tauchten plötzlich Metastasen im Gehirn auf.

Am 1.6.2017 war sie dann tot.

Nicht plötzlich, nicht unvermutet, aber trotzdem ein Schock.

Nichts über das man bloggt.

Jetzt ist etwas mehr als ein Jahr vorbei, und ich finde langsam wieder Boden unter den Füssen, und räume mein neues Leben – nach 25 Jahren Zweisamkeit – auf.

Ich weiss noch nicht ob ich weiter bloggen werde.

Langfristige Pläne mache ich nicht mehr.  Nicht, seit ich weiss, wie schnell jeder Plan hinfällig sein kann.

Ein Tag nach dem anderen.

Man wird sehen.

Love, Peace & Live will find a way,

G.