Press This: Weihnachtliches Kinderpiercing

12227189_885383574872006_6199025087558585553_nEs ist uns inzwischen schon zur liebgewonnenen Tradition geworden: unser Weihnachtliches Kinderpiercing! Zum ersten Mal gibt es heuer die Möglichkeit, ihren lieben Kleinen die gerade im Kindergarten so angesagten Tunnel zu schiessen. Auch in den Bereichen Tattoo und Bodymodification hat sich Pastor Reinert wieder einiges an ungewöhnlichen christlichen Motiven und Techniken einfallen lassen! Wir bitten um Spenden in Form von Kuchen!

Quelle: Weihnachtliches Kinderpiercing


 

Ich sag jetzt nix dazu.  😉

Ausser vielleicht:  „Bruahahahahahahahaha!“ *gröhl* *brichtnieder*

Vor allem manche von den Kommentaren zahlen sich echt aus… XD

 

Love, Peace & gelebte Unterhaltung,

G. 😎

 

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Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie VIII: „Klassiker“ an und für sich.

So kommen wir denn nun zum Abschluss meiner kleinen Blog-Serie über Filmklassiker.

Ich hab zwar nicht alle Genres, Sub-Genres und Unterkategorien abgedeckt, aber schliesslich ist das hier ja nicht die “Oscar”-Verleihung (45 Kategorien) sondern mein Blog, und hier hab ich das sagen – Basta. 😉

Ausserdem wird mir das Thema schön langsam zu eintönig. 🙂

Bevor ich aber den Schlusspunkt unter dieses Thema setzte, möchte ich noch einen Punkt abhandeln, der zwar in den letzten Tagen immer wieder erwähnt, aber nie erklärt wurde:

Lektion 8: Woran erkenne ich eigentlich einen “Klassiker”?

1) Der [Regisseur / Produzent / Hauptdarsteller] heisst [Alfred Hitchcock / Billy Wilder / Sergio Leone / John Ford / Cecil B. DeMille / Samuel Goldwyn / Walt Disney / James Stewart / John Wayne / Errol Flynn / Doris Day / Rita Hayworth / Julie Andrews / Humphrey Bogart / u.v.m.] (und natürlich nicht zu vergessen – Margaret Rutherford 😎 .

10.000 Statisten und 100 Elefanten sind auch ein guter Hinweis… 😉

2) Der Film ist vor 1970 entstanden. (Es gibt zwar auch “Klassiker” die danach entstanden sind, vor allem im Bereich des Pornofilms, aber grundsätzlich haben “Klassiker” alt zu sein. Am besten noch Schwarzweiss.) 🙄

3) Monty Python hat einen Sketch darüber gemacht. :mrgreen:

4) Mel Brooks hat eine Parodie darauf gedreht. 🙂

5) Es IST ein “Mel Brooks”- oder “Monty Python”-Film. 😀

6) Ich hab einen Blogeintrag drüber geschrieben… o_O

7) Er endet mit einem Kaninchen das in eine Karotte beisst : “That’s All, Folks!”

Love, Peace & “Cut!”,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 07.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie VII: „Kriminalfilme“

Es war immer einer der Höhepunkte meiner Kindheit, wenn im Vor- oder Nachmittagsprogramm (in Zeiten der “schweren” *hust* Erkrankung, oder in den Ferien – bei Schlechtwetter) ein “klassischer” Krimi angekündigt wurde. 😉

Bis heute habe ich eine Schwäche für Verbrechen und deren Aufklärung, die ich eigentlich nur durch die frühkindliche Prägung durch Miss Marple, Maigret und Konsorten erklären kann. 🙂
(Ausserdem ist Dame Margaret Rutherford einfach cool. 😎 )

Daher nehmen wir für heute eines der beliebtesten Genres des Filmes ins metaphorische Verhör, und fragen:

Lektion 7: Woran erkenne ich einen klassischen Kriminalfilm?

1) Es gibt im Krimi keine Helden. Nur Detektive, Komissare, Inspektoren und neugierige ältere Damen. o_O

2) Der/die [Detektiv / Kommissar / Inspektor / neugierige Dame] sieht immer irgendwie ungebügelt und verknittert aus. Mit Ausnahme von Peter Ustinov, dessen Leibesfülle (zur damaligen Zeit) wohl eine vernünftige Faltenbildung verhindert hat.
Abgesehen von ihm, waren sie alle vom Typ “Dackelfalte”. Egal ob Jean Gabin, Jean Marais, Lino Ventura, David Niven, Humphrey Bogart, Peter Falk oder Margaret Rutherford.
Sogar “Blacky” Fuchsberger sieht als Inspektor Higgins (in “Der Hexer”) – für sein damaliges Alter – ALT aus. 😉
(Margaret Rutherford ist aber trotz Falten cool. 😎 )

3) Diebe sind “Gauner” und damit liebenswert. Machmal kommen sie dafür sogar mit der Beute davon.

4) Mörder dagegen werden immer erwischt. Wenn schon nicht vom “Gesetz”, dann zumindesten von der göttlichen Gerechtigkeit in Form einer Giftschlange (mit der der Mord auch begangen wurde) oder durch den Sturz von der selben Klippe, die auch seine Opfer das Leben gekostet hat. 🙂

5) Der Mörder ist niemals der den das Publikum verdächtigt, sondern – im Gegensatz zum gängigen “Butler-Klischee” – meistens der/die Ehemann/-frau – oder ein (manchmal falscher) Arzt. 😐
Die Entlarvung gelingt allerdings nur nachdem zumindestens EIN zweiter Mord passiert (oder knapp missglückt) ist UND weil der Mörder einen mikroskopisch kleinen Fehler in seiner ansonsten perfekten Planung gemacht hat. (Zum Beispiel hat er vergessen, die Abweichung der Zugsfahrpläne wegen der ungewöhnlich hohen Aussentemperaturen und die dadurch bedingte Ungenauigkeit der Bahnhofsuhr in Wolverhampton zu berücksichtgen. Was aber der coolen M. Rutherford nicht entgeht!) 🙄

6) Morde passieren – je nach Herkunftsland des Filmes – immer in bestimmten Regionen:
In Frankreich ist das entweder Südfrankreich (in der Gegend um Nizza) oder an der Küste der Bretange, in Amerika ist es ein einsames Holzhaus am Stadtrand oder eine finstere Sackgasse in Chicago, in England grundsätzlich in einem Herrenhaus – das sich entweder im Hochmoor oder an der Steilküste befindet. Ausserhalb dieser Bereiche ist das Leben relativ sicher, sofern man sich von den Ländern des ehemaligen “British Empire” fernhält. Hier sind vor allem Ägypten und Indien gefragte Mordschauplätze. 😮

7) So es sich um einen “Gaunerfilm” handelt – d.h. es wird geraubt, aber nicht gemordet (oder nur ein bisschen) – wird immer die neueste und unüberwindliche [Alarmanlage / Sicherheitsvorkehrung / Bewachung] beschrieben die man sich damals vorstellen konnte. Und immer findet sich – rein zufällig – der einzige Mensch auf Gottes Erdboden der diese Anlage umgehen/entschärfen kann in unmittelbarer Nähe, und ist auch sofort bereit seinen einwandfreien Leumund über Bord zu werfen, um bei dem Einbruch dabei zu sein. 😎

8) In jedem Krimi kommt irgendwann ein Punkt an dem der/die/das [Mörder / Einbrecher / Opfer] BEINAHE [erwischt wird / mordet / entkommt].
Man erkennt diese Szene traditioneller Weise daran, daß anfangs nur die Füsse einer Person zu sehen sind, die durch eine/n verlassene/n [Korridor / Gasse / Haus / Schloss / Park] gehen, und dann plötzlich anhalten.
Die Musik [hört auf / schwillt an], die Kamera fährt an der Figur entlang nach oben, und enthüllt [den Mörder / das Opfer / einen Wachmann] der/das gerade [sich umsieht / sich umsieht / 20cm neben dem Kopf des Einbrechers steht und ihn trotzdem nicht sieht]. 😐
Hier folgt dann meist ein Schnitt auf die coole M.Rutherford 😎 /den/die Detektiv/in, und die Musik spielt weiter.

9) Jede/r Verdächtige in einem klassischen Krimi hat zumindestens EIN dunkles Geheimnis in seiner/ihrer Vergangenheit. Dieses finstere Geheimnis – egal ob es sich um sonntäglichen Zeitungsdiebstahl oder Massenvergewaltigungen in einem Mädchenpensionat handelt – hat keinerlei Bezug zur eigentlichen Handlung, wird aber vom Regisseur zur Rechtfertigung der o.a. Verdächtigen verwendet, wenn sie vom Detektiv bei einer Lüge ertappt werden, die es so aussehen lässt als wären sie TATSÄCHLICH der Täter. Nur die Genialität und der kriminalistische Spürsinn des Detektivs verhindern hier ein Fehlurteil.
Schliesslich geht es hier um einen Mord, und nicht um (längst verjährte) Massenvergewaltigungen.
Das Schwein wird schon seine gerechte Strafe (gem. o.a. Pkt.4) erhalten. 😛

10) Komissar Maigret irrt sich nie. Sherlock Holmes irrt sich nie. Hercule Poirot irrt sich nie. Columbo irrt sich nie, genausowenig Philip Marlowe. Kein Inspektor von Scotland Yard hat je einen Irrtum begangen. Auch Miss Marple liegt nie falsch. Alle haben sie recht.
Ausser (Chef-)Inspektor Closeau…. 😉 … der hat Glück.

Love, Peace & Margaret Rutherford forever 😎 ,

G. 😉

Mein Originaleintrag: 04.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie VI:

Also gleich mal vorneweg: Horrorfilme haben immer eine gewisse Abschreckung auf mich ausgeübt.
Allerdings nicht im “bluttriefenden, eingeweidezerfetzend-angenehmen Schauer erzeugenden” Sinn. :/

Die die ich gesehen habe, waren alle unter dem Vorzeichen “Den MUSST DU dir anschauen” von irgendwelchen Freunden aufgedrängt. 🙄
Meine Begeisterung hielt sich bislang immer in Grenzen.

Ich fand die einfach alle miteinander zu blöd.(Die Filme, nicht die Freunde !)
Sowohl vom Plot, als auch den handelnden Personen aus gesehen war da nicht wirklich “der Bringer” dabei. 😦

Und wenn ich schon etwas Sinnentleertes sehen will, dann schau ich mir – nach einem dicken Tütchen – doch eher die alten “Cheech & Chong” Filme an.
Da erwarte ich wenigstens keinen Sinn und Verstand. 😉

Erwartet euch demnach für den heutigen Eintrag nicht zu viel. :yes:

Nachdem ich das losgeworden bin: “Film ab!”:

Lektion 6: Woran erkenne ich einen klassischen Horrorfilm?

1) Jeder Mann (Junge) der innerhalb der ersten 15 Filmminuten aussieht als könnte er ein Held sein, ist ein Opfer. 🙄

2) Jede Frau ist ein Opfer, ausser es handelt sich um Jodie Foster. Die Aufgabe der Frauen besteht im Film darin möglichst oft & laut zu schreien. (Darin ähnelt der Horror- dem Pornofilm – nur mit weniger Text beim schreien. 😀 ) 🙄

3) Der Bösewicht ist in den seltensten Fällen der den alle dafür halten. Ausser es ist Anthony Perkins. 🙄

4) Jeder vorkommende [Sheriff / Polizeichef / Agent / Bischof / Exorzist] glaubt natütlich zuerst nicht an den [übernatürlichen / wahnsinnigen / wiederauferstandenen / untoten / kannibalistischen / vampiristischen] [Zombie / Killer / Versicherungsvertreter / Dämon / Vampir / Linkswixer], sondern hält das ganze für eine Verschwörung der (meist jugendlichen) Opfer. Aus diesem Grund wird so ein [übernatürlicher / wahnsinniger / wiederauferstandener / untoter / kannibalistischer / vampiristischer] [Zombie / Killer / Versicherungsvertreter / Dämon / Vampir / Linkswixer] NIEMALS von einem [Sheriff / Polizeichef / Agent / Bischof / Exorzist] zur Strecke gebracht, sondern IMMER vom letzten Überlebenden der Opfergruppe ( Jodie Foster excludiert.). Auch wenn dies der/die unwahrscheinlichste, weil querschnittgelähmte und fast blinde Lobotomiepatient, der Runde ist. 🙄

5) Wenn ein Verdächtiger gemeinsam mit seiner Mutter in deren Haushalt lebt, dann ist er zu 99,83% der Täter. Wenn die Mutter noch am Leben ist, reduziert sich diese Quote auf 50%.:roll:

6) In solchen Filmen ist es auch völlig unverdächtig und absolut normal, wenn in einer ansonsten gut gepflegten Nachbarschaft, mit netten kleinen Häusern und gemähtem Rasen, EIN Haus steht, das aussieht als wäre es aus dem 30-jährigen Krieg übriggeblieben. Ihr wisst schon… eines von der Sorte bei denen sogar die Gartenzwerge Reisszähne haben.
Noch dazu wenn der einzige Bewohner dieses Hauses im Hinterhof mit der Kettensäge alles mögliche “zum Einheizen” zerkleinert, obwohl alle anderen in der Gegend schon längst auf Erdgas umgestiegen sind. 🙄

7) Vampire sind übermenschlich stark. Unglaublich schnell. Sie können fliegen und Menschen telepathisch beeinflussen.
Und trotzdem sind sie so unglaublich doof ihren Sarg, in dem sie tagsüber völlig hilflos herumliegen, dort zu verstecken, wo ein/e durchschnittliche/r 12-jährige mit einem Holzpflock und einem Hammer einfach so reinspazieren kann, anstatt sich unter einer tonnenschweren Marmorplatte im Keller des British Museum oder auf der Spitze des [Kilimandscharo / Mt.Everest / Eifelturms /World Trade Centers Chrysler Buildings] zu verstecken. 🙄

8) Mutierte [Piranhas / Bienen / Katzen / Spinnen / Schlangen / Hunde / Menschen / Haie / Seebarsche] sind immer absolut tödlich. Noch NIE ist es in der Geschichte der Menscheheit zu einer Mutation gekommen, die den Tieren z.b. die Giftdrüsen abfaulen oder den Arsch zuwachsen lässt.
Nein, es muss immer gleich ein Monster draus werden. 🙄

9) Wenn ein [Bösewicht / Monster / mutiertes Tier] tot (?) auf dem Boden liegt, denkt keiner der Überlebenden (falls es mehr als einer ist) daran, daß sich der Bastard unter Umständen verstellen könnte. o_O
Erst wenn er/es sich noch (zumindestens) einmal aufgerappelt hat und noch jemanden tötet (töten will), bemerken es alle, und geraten (wieder einmal) in Panik.
Man sollte doch annehmen, daß nach all den Jahrzehnten des Horrorfilmes irgendein Regisseur mal auf diesen ÖÖÖÖÖÖÖDEN Trick verzichtet, und seinen Helden (bzw. Ms. Foster) in die am Boden liegende Figur SOFORT nach dem Fall noch ein ganzens Magazin reinballern lässt – nur um sicher zu gehen. 🙄

10) Wir lernen daraus:
Wenn ihr einen Jungen auf einem Banjo spielen hört: Schnell weg! :mrgreen:
Wenn ihr einen Bösewicht erledigt habt, schneidet ihm SOFORT den Kopf ab. Nicht erst in 5 Minuten – dann kann alles zu spät sein. 🙂
Wenn jemand mit seiner 1963 verstorbenen Mutter spricht, dann sollte man sich nicht bei ihm einquartieren. 😉
und: “Der Affe auf dem Dach ist oft besser als das Flugzeug in der Hand.” :mrgreen:

Ach ja – und : Zombies sind Doof! 😛
So, jetzt ist es raus !

Love, Peace & nun zu etwas völlig anderem,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 03.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie V: „Historienfilme / Monumentalfilme“

Heute kommen wir zu einem Genre, das wie kein Anderes in der Geschichte filmischen Schaffens, den Gedanken an “grosses Kino” heraufbeschwört.

Die grossen Jahre der römischen “Cinecittà” sind genau so unsterblich damit verbunden, wie die grossen & mächtigen Studios Hollywoods.

Grosse Namen wurden dafür aufgeboten, und von Charlton bis Heston wurden alle grossen Stars dafür verbraten.

Vielleicht spricht der Volksmund ja deswegen von “Monumentalschinken“. 😉

Stellen wir also auch heute wieder die – mittlerweile schon traditionelle – Frage:

Lektion 5: Woran erkenne ich einen monumentalen Historienfilm?
(manchmal auch “-epos” genannt)

1) Der Held sieht aus wie aus Stein gemeisselt, ist grösstenteils nackt und mit engsitzenden Lederstreifen dekoriert. Ausserdem glänzt er in jeder Szene als würde er :
a) Nach jeder Szene frisch eingeölt.
b) Schwitzen wie Teresa Orlowski nach einem 12-Stündigen Gangbang.
oder
c) In jeder Drehpause von Leder&Muskel-Groupies vollgesabbert.

2) Der Bösewicht ist ein übergewichtiger Schwachkopf in einem Leintuch (“Toga”). 🙄

3) Frauen kommen nicht vor. Ausser vielleicht als Sklavin, Priesterin oder Kaiserin. Damals – in der Antike – waren die Männer noch unter sich. Das kann euch jeder Student des klassischen (bzw. “griechischen” *hrhrhr*) Altertums bestätigen. 😉

4) Zu Beginn des Filmes ist der Held meist in einer [Mine / Galeere / Pumpanlage / Laufrad / ausweglosen Situation] angekettet.
Er stolpert in einem Fluss aus Blut, Schweiss und Tränen durch seine [Gefangenschaft / Unterdrückung / Leidensgeschichte / Leben], bis er eines Tages durch irgendeinen Auslöser in einer gewaltigen Anstrengung seine Fesseln sprengt (wenn möglich auch gleich seine mitleidenden Freunde befreit) seine Bewacher tötet, und sich – alleine oder mit besagten Mitleidenden – daran macht, seine [Unterdrücker / Peiniger / Vorgesetzten / Herrscher / die Römer] in einem See aus Blut, Tränen und Schweiss zu ertränken.
Zu diesem Zweck startet er ein/e [Sklavenrevolte / Volkserhebung / Wahlkampfdebatte / Räuberlager].
Von dort aus wird er dann im Laufe des Filmes unter Mithilfe von viel Schweiss, Tränen und Blut seinen Feldzug gegen das Böse führen, bis dann doch das Gute (und Charlton Heston) triumphieren. o_O

5) Die handelnden Männer lassen in so einem Film niemals eine Chance aus sich ihrer männlichen Zuneigung zu versichern.
Nur ein Käfig voller Narren ist schwuler.;)
Sie umarmen sich, küssen sich, schlagen sich gegenseitig auf den Oberarm, und schwören sich ewige Treue.
Lediglich der keusche Hollywood-Kodex bewahrt uns davor ansehen zu müssendürfen wie [Spartacus / Maximus / Judah Ben Hur / Brian / Beowulf] und seine Jungs sich gegenseitig die Zunge in den Hals stecken, oder ihre eingeölten Körper an- und ineinander reiben.
Gott weiss sie hätten es gewollt! Seht ihnen bloss mal zu. 😐

6) Weiters gibt kein Mann dem anderen jemals “nur die Hand”. Nein, es wird immer ein besonders “männlicher” Handschlag verwendet, der darin besteht, daß sie sich gegenseitig jeweils mit der rechten Hand am rechten Unterarm packen, ihre Handgelenke gegeneinander drücken (wohl um mit dem vielen Schweiss, den Tränen und dem Blut Duftmarken zu setzen) und während sie die rechte Schulter aneinander drücken, mit der freien LINKEN Hand auf den Rücken des anderen einzuprügeln.

7) Es ist kein Historienepos wenn der Film nicht mindestens 3,5 Stunden dauert und nicht mindestens 10.000 Statisten dafür benötigt wurden.
Besser sind 4 Stunden und 20.000 Statisten.
Und um ganz sicher zu gehen, sollte mindestens die Hälfte davon einen grausamen, blutigen Tod auf dem Schlachtfeld oder in der Arena sterben. 8) Apropos Arena: Der Höhepunkt eines solchen Filmes hat in einem [Circus / Kolosseum / Arena / Hügel / Meer / Festung] als [Zweikampf / Wagenrennen / Seeschlacht / Verzweifelte Abwehrschlacht / Kreuzigung] stattzufinden. 🙂

9) In der gesamten Historie der Menschheit gab es keinen einzigen [Kaiser / Herrscher / Despoten / Hohepriester / Heerführer] der nicht zumindestens
a) verblödet oder
b) grössenwahnsinnig oder
c) hinterhältig oder
d) schwach oder
e) korrupt oder
f) ungläubig oder
g) dekadent oder
h) alles zusammen
war. 😮

10) Wenn Männer (oder Charlton Heston) vor der Wahl stehen (a) lang und ruhig oder (b) kurz und blutig zu leben, dann werden sie sich niemals für (a) entscheiden. Ausser der Weg nach (a) führt über einen Ozean aus Tränen, Blut und Schweiss. Und möglichst viele ölige Männer in knappen Ledercorsagen. 😛

und ausnahmsweise – schliesslich haben die Filme ja auch alle überlänge:

11) Wir stellen nach spätestens 2 Stunden – mitten im Film – fest: Charlton Heston ist der Ron Jeremy des Monumentalfilms. 😎
Kein anderer “hat” mehr, öfter, länger oder mit mehr Statisten als er… :mrgreen:

Love, Peace & Ausdauer,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 02.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie IV: „Pornofilme“

Nun ist es also so weit – wir kommen zur lange erwarteten, und oftmals eingeforderten Lektion über den “klassichen Pornofilm”.

Hierzu möchte ich nur kurz vorausschicken, daß “klassischer Porno” in meiner Definition jene Filme sind, die in der “hoch-Zeit” des Pornos entstanden sind – also ab anfang/mitte der 70er Jahre, als die sexuelle Revolution schon den Weg für diese Unterhaltungsform geebnet hatte, aber Videorecorder und Internet noch nicht wirklich ein Thema waren. 😉

Aber nun… Zur Sache, Schätzchen! :mrgreen:

Lektion 4: Woran erkenne ich einen klassischen Pornofilm?

1) Haare. Überall. Jede Menge Haare. Schamhaare, Achselhaare, Brusthaare, Beinhaare, Dauerwellen und Schnauzer. 😐
Der Ausdruck “Pornobalken” kommt nicht von ungefähr aus dieser Zeit. Intimrasur war dem Volke unbekannt. “Nur Nutten rasieren sich.”. Und auch DIE nicht unter den Armen. 😦

2) Es gibt in einem klassischen Porno keine “Helden”. Es gibt Hengste, Stecher, Steiger, Riesenschlangenträger und evtl. Beschäler, aber keine Helden. Die Message ist klar: Jeder Mann ist ein Held – im Bett. 🙄

3) Die Frau(en) hingegegen sind hier – im Gegensatz zu den meisten anderen klassischen Filmen – die Hauptpersonen. Der Grossteil der Handlung dreht sich um sie. 😉

4) Die Handlung (?) ist modular Aufgebaut, und kann – unterbrochen von kurzen Aussenaufnahmen (Wald/Strand/Strasse usw.) – beliebig kombiniert werden.
Hier eine kleine Richtlinie: Die Frau trifft in [einer fremden Stadt / einem fremden Haus / Wohnung / Zelt / Pizzeria / Bar / Bordell / Hotel / … ] ein, und trifft dort auf [einen alten Freund / einen Unbekannten / den Pizzajungen / den Barkeeper / einen Zwerg Kleinwüchsigen / Priester / Ron Jeremy]. Nach einer kurzen Begrüssung wird gefickt. Diese Nummer dauert ca. 20-30 Minuten. Danach sind beide unmotiviert wieder angezogen. Es läutet. Vor der Tür steht [ein alter Freund / eine Freundin / der Pizzajunge / ein Zwerg / Priester / Ron Jeremy] der [die Pizza / das Auto / die Getränke / das Klavier / die Nutten / …] liefern oder abholen soll.
Jetzt geht es zu dritt dahin.
Die nächsten 20-30 Minuten lang.
Dann verlässt die Frau das Haus /Hotel/Whatever und spaziert, bzw. fährt durch die Stadt und geht in [ein Haus / Wohnung / Zelt / Pizzeria / Bar / Bordell / Hotel / … ]. Dort trifft sie …. o_O

5) Während der ganzen o.a. Handlung spielt im Hintergrund klassische Pornomusik. D.h. Bontempi-Orgel und Tenorsaxophon. Denn auch der Ausdruck “Pornosaxophon” kommt nicht von ungefähr aus dieser Zeit. 🙂

6) Männer können beim Sex die Klappe nicht halten. Andauernd kommentiert er was er tut (“Oh ja ich fick dich!”..). Noch schlimmer sind ZWEI Männer die an einer Frau “werkeln”.
Der eine steckt in ihrem Hals, der andere in ihrer Vagina, es ist hellichter Tag, die beiden schauen sich gegenseitig zu, die Vorhänge sind offen, sogar die Nachbarn könnten zuschauen. Trotzdem hat einer der beiden immer einen Text wie “Oh ja, fick sie in ihr geiles Loch!” – worauf der andere mit “Oh ja, fick sie in den Hals!” antwortet. 🙄 Ich vermute mal um den Leuten, die beim Wixen die Augen zumachen, trotzdem den Plot nahezubringen. :mrgreen:
Im direkten Vergleich dazu, sind sogar die Dialoge aus “Star Wars” grosses Theater. (“Ich liebe dich!” / “Ich weiss.”)
Ausserdem gibt es in Pornofilmen niemals nur Schwänze oder Penisse – sondern grundsätzlich nur Prügel, Hammer, Schlangen, Riesendinger, Latten und Schwengel.

7) DieJede Frau in so einem Pornofilm trägt grundsätzlich ein Outfit, für das man unter normalen Umständen von der Modepolizei verhaftet würde. Unterwäsche tragen nur Männer. Niemand sucht eine Dusche/Badewanne auf, ausser um darin zu vögeln. Es fällt niemals irgendjemandem auf wenn tagsüber, ganz plötzlich und unangekündigt, [die Bar / das Restaurant / das Kino / der Shop / Whatever ] geschlossen wird, nur weil der Besitzer jetzt eine Kundin ficken will. Bei Sex im Auto kommt niemals die Polizei. Falls doch, dann nur um den harten, dicken, geilen Schwengel Knüppel rauszuholen und mitzumachen. 😀

8) Alle Frauen wollen “es” immer, überall und jederzeit. Falls eine Frau einmal “Nein” sagt, meint sie “Ja” traut sich aber bloss nicht es zuzugeben, oder sie ist SOOOOO jung und unerfahren, daß sie es noch nicht weiss, und ihre feuchte Erregung für eine Art (nach unten) verrutschte Erkältung hält. 🙄 Ausserdem sind alle Frauen bisexuell. Alle!

9) Alle Männer können und wollen immer und überall. Jederzeit. Sie sind auch ausnahmslos heterosexuell, und so männlich, daß ihnen das Testosteron bei den Ohren rausspritzt.
Ausserdem sind ihre Prügel Geschlechtsorgane immer mindestens 22-28cm lang und 6-12cm im Durchmesser.
Kein Wunder, daß ganze Generationen von Männern komplexbehaftet aufgewachsen sind, und sich bis heute nicht an den FKK-Strand wagen. 10) Keine Ejakulation in der Geschichte des Pornofilmes hat jemals innerhalb eines Körpers stattgefunden. Es muss immer [im Gesicht / auf der Brust / dem Rücken / Po / Schenkel] der Frau landen. Und zwar in ausreichender Menge.
Nach vorsichtigen Schätzungen verliert in diesen Filmen ein erwachsener Mann bei seinem Samenerguss cirka 1-2 Liter Flüssigkeit, die den Penis mit einem Druck von 2,8bar verlassen und auf der Hauptdarstellerin landen.
( Ausser natürlich bei Ron Jeremy! Ron kann mit seiner Ejakulation auf 18 Meter einen wütenden Elefantenbullen (s. Pkt.9) erlegen.)

Love, Peace & Splitterschutzweste,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 01.09.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie III: „Kostümfilme“

Ich war mir schon bei der Ankündigung nicht sicher wie das heutige Genre beschreiben soll.
“Musketierfilm” ist nur eine Variante davon. Genau so die diversesten “Robin Hood”-Verfilmungen.
“Ritterfilm” trifft es auch nicht, ebenso “Piratenfilm”. ❓

Also hab ich mich an die althergebrachte Mischbezeichnung gehalten, die man schon aus den diversesten alten und neuen Programmzeitschriften kennt:

Lektion 3: Woran erkenne ich einen klassischen Kostümfilm?

1) 90% der Männer, vor allem aber der Held und seine Freunde tragen dünne Schnurr- und Kinnbärtchen. Ausserdem – wie vor mir schon Mel Brooks festgestellt hat – tragen die Männer Strumpfhosen (und die Frauen Reifröcke unter denen sich die Männer verstecken können. Vermutlich weil sie sich für die Strumpfhosen genieren :mrgreen: ).

2) Der Bösewicht ist immer ein bislang unbesiegter [Schwertkämpfer / Bogenschütze / Pirat / Messerwerfer / Furzer]

3) Der Held – sei er nun jung und unerfahren, oder alt, verbittert und zynisch – ist ein viel besserer [Schwertkämpfer / Bogenschütze / Pirat / Messerwerfer / Furzer] als der Bösewicht. Aber das weiss noch keiner. Weil er [sein ganzes Leben lang / seit diesem Unglücksfall] nicht gekämpft hat und ihn daher niemand (mehr) kennt.
Ausserdem hat er seine ganze Kampf- oder sonstige Kunst daheim im stillen Kämmerchen von seinem alternden [Diener / Schäferhund / Ziehvater / Baum] gelernt und [noch nie / seit 40 Jahren nicht mehr] gegen einen menschlichen Gergner eingesetzt. 🙄

4) Der Held und der Bösewicht sind beide hinter der selben Frau her, die zwar den Helden will, aber von [ihren Eltern / den Stiefeltern / dem König / dem Gouverneur / Gott] dem Bösenwicht versprochen wurde. 🙂

5) Wegen seiner Liebe zu dieser Frau ist der Held [dem Spott / den Anfeindungen / der Verfolgung / den Weinflaschen] seiner [Freunde / Feinde] ausgeliefert, und muss sich aus diesem Grund [Duellieren / Betrinken / zur Meditation zurückziehen / einer schmerzhaften Prüfung unterziehen]. 😐

6) Der Bösewicht stellt dem Helden immer eine Falle, der der Held nicht entkommen kann. Unter keinen umständen. Niemals !
Ausser die Frau zerschmettert alle üblichen Konventionen, springt über ihren Schatten und den ihrer Anstandsdamen und [schickt ihm eine Nachricht / küsst ihn / lässt ihn verhaften / schläft mit ihm] – was sie aber natürlich tut. 😀

7) Der beste Freund [des Helden / des Bösewichtes] ist immer ein [liebenswürdig verblödeter / unsympatisch idiotischer] Typ, der durch seine falsch (bzw. gar nicht) erfolgte [Hilfestellung / Nachrichtenübermittlung] dafür sorgt, daß die Handlung des Filmes auf mehr als 30 Minuten ausgedehnt werden kann. o_O

8) Degen sind dünn wie Stricknadeln. Schwerter – egal welcher Grösse – können immer mit einer Hand geführt werden. Jeder und jede kann reiten wie Winnetou und Legolas in einer Person – ausser dem Kerl aus Pkt. (7).
9) Betrunkene Helden und deren betrunkene [Freunde / Mitstreiter / Freundinnen / blinde Diener / tote Väter] kämpfen [zu Fuss / im Ruderboot / ausserhalb der Festung / im Wald] besser als die ausgeruhten, bestens ausgerüsteten und in der 3-fachen Überzahl befindlichen, aber dafür bösen Gegner, die noch dazu [die Pferde / das Kriegsschiff / die Festung / das Plumpsklo] erobert haben, und daher in der stärkeren Position sind. :/

10) Tödliche Wunden bluten nicht. Das einzige Blut das man sieht, ist, wenn der Bösewicht – von eine/m [Schwert / Pfeil / Holzpflock / Messer / Kugel] durchbohrt ist, und Blut hustet, während er den Umstehenden mitteilt, daß er der [Vater / Bruder / Onkel / Baumhirte / Schwager / Halbbruder / Reitlehrer] des Helden oder der Frau ist. 🙄
Ansonsten sieht man Blut nur bei “es ist ja nur ein Kratzer” – Wunden am Oberarm, Schulter oder Oberschenkel, während die Frau die Wunde verbindet. (Siehe auch “Western” – Pkt.8)

Love, Peace & Errol Flynn,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 31.08.2009/auf blog.de

Urlaubsvertretungsreblog: Cineastische Nostalgie II: „Western“

Lektion 2: Woran erkenne ich einen klassischen Western?

1) Der Held trägt einen weissen Hut, hat O-Beine und trifft – aus der Hüfte schiessend – auf 20 Meter eine geworfene Münze genau in der Mitte. Mit nur einer Kugel. 🙂

2) Die Bösewichter tragen schwarze Hüte, haben O-Beine und treffen aus 3 Meter nicht mal einen querschnittsgelähmten Büffel. Auch nicht mit einem Maschinengewehr. 😉

3) Der Held wird zu Beginn des Films (bzw. bei seinem ersten Aufritt) von den Bösewichten [gedemütigt / verprügelt / angeschossen / ausgelacht]. 🙄

4) [Die Frau / Tochter / Nichte / Enkelin] des [Oberbösewichtes / Rinderbarons / Sheriffs / Indianerhäuptlings] – also die Frau – nimmt sich seiner an und kümmert sich um sein/e [Wunden / Ego / Kleidung / Farm / Pferd] und versteckt ihn, bis er sich erholt hat.:)

5) Alle evtl. vorkommenden Indianer werden von Weissen gespielt, die man zwar bis zum Haaransatz (aber nicht darüber hinaus) geschminkt hat, und die seltsamerweise auch meistens einen gebrochenen deutschen Dialekt sprechen. o-O
Wenzel Lüdecke lässt grüssen.

6) Der Held erhält meistens von einem [lustigen, alten Mann / jungen Indianer / alten Sheriff / ehemaligen Revolverhelden / Barkeeper / der Kavallerie] Unterstützung in seinem Kampf gegen die [Bösewichter / Indianer / Mexikaner / Rinderbarone].

7) Diese Unterstützung kommt aber immer erst im letzten Moment, da sich der Helfer erst aus [seinem persönlichen moralischen Gefängnis / einem Hinterhalt] befreien muss, was ihn bis zum letzten Viertel des Films davon abhält in irgendeiner Form hilfreich zu sein. 🙄

8) Die Aufgabe der Frau/en besteht immer (und ausschliesslich) darin Stoff in Streifen zu reissen, mit selbigen Wunden zu verbinden und allerhöchstens mal mit zitternden Händen eine Waffe zu halten bis ihr diese vom nächstbesten Mann wieder abgenommen wird. 😐

9) Indianer haben immer lange Haare. Cowboys nie. Töchter von Indianerhäuptlingen sind immer bildhübsch. Indianerhäuptlinge sind immer alt. Grosse Rinderzüchter sind niemals “gut”. Deren Söhne sind besonders böse. Kleine Rinderzüchter/Farmer sind dagegen niemals “böse”. Gute Jungs sind nie schlecht rasiert. Alte Sheriffs sind Weicheier. Alte Barkeeper und Ärzte sind immer weise, hilfreich und gut. o_O

10) In einen 6-Schüssigen Revolver der Marke “Colt” passen mindestens 18 Patronen wenn die Waffe dem Helden gehört. Nachladen ist nur was für Bösewichter. :mrgreen:

Love, Peace & in den Sonnenuntergang,

G. 😎

Mein Originaleintrag: 28.08.2009/auf blog.de

Wetterbericht im Wandel

Wenn ich wissen will wie das Wetter wird, schaue ich ins Internet. :yes:

Vor einigen Jahren (fast schon „Jahrzehnten“) hatte man dafür „Teletext“.

Davor musste man die Nachrichten im Fernsehen oder zumindestens im Radio ansehen oder –hören, um einen gewissen Ausblick in die meteorologische Zukunft zu erhaschen.

Noch früher gab’s die (damals noch) 2x täglich erscheinenden Zeitungen, die halbwegs zeitnahe Prognosen zu veröffentlichen pflegten.

Und davor? :??:

Davor fragte man die „Alten“, die Grossväter und -mütter, die Veteranen und Altbauern.

Die konnten aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung die lokalen Wetterentwicklungen in der Umgebung meistens relativ genau prognostizieren.

Ausserdem hatten die Altvorderen meistens auch ein gewisses Spektrum an alten Verletzungen und Narben, die sie zur Vorhersage heranziehen konnten.

Man kennt das ja von den eigenen Gross- und Eltern: „Mir tut die Schulter weh, es wird regnen“ (oder ähnliches). ;D

So schliesst sich der Kreis nun auch wieder.

Seit einigen Jahren merkt Mrs.G. – aufgrund eines alten, längst verheilten Bruchs ihres Mittelhandknochen – schon ungefähr 24 vorher wenn das Wetter umschlägt und seit letztem Jahr spüre ich mein linkes Knie, wenn’s kälter werden soll. 8|

Das bedeutet vermutlich, dass ich jetzt in dem Bereich angekommen bin, in dem ich mir als dörflicher Wetterhahn was dazuverdienen könnte, sofern dergeartete Nachfrage bestünde.

Vielleicht sollte ich das mal inserieren….:>>

Love, Peace & potentieller Nebenjob,

G.B)

Ich kenn Leute….

…sag ich euch. 🙄

Es ist echt schlimm. :yes:

Seit Mrs.G. und ich wieder öfter ausgehen, die „Kinder“ sind schliesslich kein Grund mehr für uns daheim zu bleiben, kommen mir wirklich die schrägsten Gestalten unter.

Alleine der gestrige Abend war diesbezüglich wieder mal recht ergiebig. 🙂

Da waren – in einer 10 Personen umfassenden Runde – gleich 3 Leute denen ich ohne weiteres mal einen kompletten Blogeintrag widmen könnte.

Gottseidank wissen die nix von dieser Seite. ;D

Aber mal der Reihe nach:
Da war der Mittfünfziger, der, obwohl wir uns dich schon des öfteren getroffen haben, jedes mal aufs neue davon überrascht ist, dass Mrs.G. und ich (a) FKK’ler und (b) Waffenbesitzer sind. |-|
Gestern hat er dann noch eines draufgesetzt, weil er so nebenbei im Gespräch erwähnt hat, dass ihn die 15-18 jährigen Töchter seiner Nachbarin „nervös“ machen, wenn sie im Bikini durch den Garten laufen, und er dann gar nicht mehr weis „wo er hinschauen soll“.Und das obwohl er ja „nicht prüde ist…„…:no:
Mir deucht, wenn der Mann diesen Blog (und die Bilder hierin) erblickte, ihn träfe wohl der Schlag. :yes:
Ganz zu schweigen von unserem Nachwuchs, der unseren Garten üblicherweise ganz und gar ohne Bikinis durchschreitet.;D

Dann die (100%ig innerlich und äusserliche) Blondine, die es geschafft hat sich in der Fluchttreppe eines Parkhauses einzusperren, und nach Panik, Geschrei und „gegen die Tür treten“ von einem freundlichen Spaziergänger befreit wurde, der es dann doch geschafft hat die Türklinke runterzudrücken. 8|

Gekrönt von der (gefärbten?) Freundin mit etwas hellerer Haarfarbe, die sich am Weg ins Theater, aus lauter Zigarettenentzugsfrust einen „Stabilo“-Stift ins zarte Mäulchen steckt, nur um prompt am Randstein zu stolpern und sich aufgrund der Hebelwirkung zwischen dem Stift, ihrer Hand und dem Vorderzahn selbigen gleich mal ausgebrochen hat. 88| Bewegungslegasthenie auf hohem Niveau! :>>

Und das war in grade mal 2 Stunden mit ebensovielen Bieren.

Ich sag’s euch, ich kenn Leute…. 🙄

Love, Peace & Sad but True,

G.B)